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EU-Gutachten warnt vor Überwachung bei Datentransfer in die USA

04.03.2013 / in Allgemein

Wir hatten bereits vor kurzem in einem anderen Blogbeitrag auf die Datenschutzproblematik bei ausländischen Anbietern von Datenräumen und Cloud Services hingewiesen. Vor dem Hintergrund einer weiteren Studie im Auftrag des EU-Parlaments ("Fighting cyber crime and protecting privacy in the cloud", Oktober 2012) greifen nun auch Medien wie Spiegel Online und Focus Online dieses Thema auf und sensibilisieren für die Massenüberwachung von Europäern durch den sogenannten "Foreign Intelligence Surveillance Amendment Act" (FISAA). Nach der aktuellen EU-Studie besteht bei Cloud Computing weniger Handlungsbedarf im Hinblick auf erhöhte Datenkriminalität, als viel mehr aufgrund des Verlustes über die Kontrolle der Daten, wenn diese auf Servern von US-Anbietern liegen. Das FISAA Gesetz zwingt US-amerikanische Unternehmen dazu, Daten von europäischen Bürgern an US-Sicherheitsbehörden auszuliefern, ohne Rücksicht auf europäische Persönlichkeitsrechte. So können sich US-Behörden relativ einfach und ohne die betroffenen Unternehmen oder Personen informieren zu müssen, Zugriff auf die Daten europäischer Nutzer bei Cloud-Anbietern wie zum Beispiel box.com, Google oder Dropbox verschaffen. Dies ist auch der Fall, wenn die Daten auf den Servern der Anbieter verschlüsselt abgelegt werden. Die Autoren der Studie beklagen besonders das bisher fehlende Bewusstsein in der EU für die Massenüberwachung durch die USA. Wir beraten Sie gerne im Hinblick auf den Datenschutz und Sicherheitsfunktionen, die Ihnen net-files bietet. Als deutsches Unternehmen, mit der Unternehmenszentrale in Deutschland und ausschließlichem Hosting in Deutschland, arbeitet die net-files GmbH nach den strengen Datenschutzrichtlinien der EU und gesetzlichen Vorschriften der Bundesrepublik Deutschland, insbesondere des Bundesdatenschutz- und Telemediengesetzes.

 

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