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Aktuelles Gerichtsurteil bestätigt Datenschutzproblematik bei US-Anbietern

20.05.2014 / in News

Bereits im letzten Jahr hatten wir auf den fehlenden Datenschutz bei Internet-Anbietern aus den USA hingewiesen. Vor wenigen Tagen hat nun erstmals ein US-Gericht entschieden, dass US-amerikanische Unternehmen auch Daten aus ihren europäischen Rechenzentren an staatliche US-Behörden, wie zum Beispiel die NSA weitergeben müssen (Update 31. Juli 2014 - Artikel auf sueddeutsche.de). Das bedeutet, dass selbst Daten, die von US-Anbietern auf Servern in europäischen Ländern und damit außerhalb der USA gespeichert werden, nicht vor dem Zugriff der US-Behörden sicher sind. Davon sind beispielsweise Unternehmen wie Dropbox, Box, Microsoft, amazon oder Google betroffen. Für europäische Anwender ist der fehlende Datenschutz bei der Nutzung von US-amerikanischen Services außerordentlich kritisch. Nicht nur für Unternehmen, die im Rahmen von Transaktionen hochsensible Finanz- und personenbezogene Daten zwischen verschiedenen Parteien austauschen müssen, sondern grundsätzlich für alle Unternehmen, die vertrauliche Unternehmensdaten schützen und sicher vor Wirtschaftsspionage sein wollen. Datenschutzexperten empfehlen vor diesem Hintergrund europäische Anbieter mit Servern innerhalb der EU, um wirtschaftliche, aber auch rechtliche Risiken im Hinblick auf den gesetzlich geforderten Datenschutz zu vermeiden. Als deutsches Unternehmen mit Serverstandort in Deutschland, arbeitet die net-files GmbH nach den strengen Datenschutzrichtlinien der EU und gesetzlichen Vorschriften der Bundesrepublik Deutschland. Sämtliche Daten werden ausschließlich in Deutschland gespeichert und verarbeitet.

 

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